Übersicht zur Lightbridge-Montage

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    Lightbridge-Terminal

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    Lightbridge-Montagehalterung

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    Eigener Mast

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    Breite Basis mit Gewicht zur Minimierung von Bewegungen

Übersicht

Eine sorgfältig ausgewählte und korrekt installierte Halterung ist entscheidend, damit Taara Lightbridge eine optimale Leistung erbringen kann. Anders als Funkgeräte (RF), die eine gewisse Bewegung tolerieren, erfordert die drahtlose optische Kommunikation (WOC) eine stabile Plattform, die frei von mechanischen Vibrationen ist, um eine zuverlässige Verbindung aufrechtzuerhalten.

Schmale optische Strahlen, die für die Datenübertragung mit hoher Kapazität ausgelegt sind, erfordern außerdem eine 100%ig freie Sichtverbindung (LoS) zwischen den beiden Terminals.

Kriterien für die erfolgreiche Montage der Taara Lightbridge

Damit eine Halterung für die Montage der Taara Lightbridge geeignet ist, muss sie mehrere wichtige Kriterien erfüllen:

1. Stabilität

Die Halterung muss stabil und verwindungssteif sein. Jedes Lightbridge-Terminal wiegt 13 kg und toleriert eine Abweichung von bis zu ±3 Grad. Übermäßiges Schwanken kann zu Dienstunterbrechungen führen.

2. Vibrationsfrei

Die Struktur sollte nicht anfällig für mechanische Vibrationen sein, die durch Geräte wie Klimaanlagenlüftungen oder Motoren verursacht werden. Vibrationen können Mikrobewegungen erzeugen, die die optische Verbindung stören.

3. Eigener Mast

Das Terminal sollte an einem eigenen Mast oder einer eigenen Halterung montiert werden. Wenn es an einem Mast oder einer Halterung befestigt wird, an dem bzw. der weitere Geräte angebracht sind, können unerwünschte Vibrationen und Instabilität auftreten.

4. Richtige Abmessungen

Der Außendurchmesser (OD) des vertikalen Montagepfostens muss im angegebenen Bereich von 2,0 bis 4,5 Zoll liegen.

Montage – Best Practices

  1. Verwenden Sie eine Halterung mit kurzen Armen, die das WOC-Terminal nahe an der Struktur befestigt, um „Schwingungen“ zu vermeiden.
  2. Verwenden Sie eine Halterung oder montieren Sie an einer Konstruktion aus dickwandigem, verzinktem Material.
  3. Wenn möglich, an der inneren Halterung oder dem inneren Mast montieren.
  4. Auf einer eigenen Halterung montieren – nicht zusammen mit anderer Ausrüstung montieren.
  5. Überprüfen Sie noch einmal, ob alle Befestigungselemente fest sitzen.

Empfohlene Montagetypen

Dachhalterungen

Nicht-durchdringende Halterungen sind eine ausgezeichnete Option, um Taara Lightbridge auf Gebäudedächern zu installieren. Diese Halterungen verwenden Gewichte, wie zum Beispiel Betonblöcke, um den Mast zu sichern, ohne in die Dachoberfläche zu bohren. Dieser Ansatz gewährleistet Stabilität und minimiert gleichzeitig die Auswirkungen auf das Gebäude.

Gutes Beispiel für eine nicht durchdringende Dachmontage

Turmmontagen

Türme eignen sich für die Montage der Taara Lightbridge, sofern sie strukturell stabil und frei von Vibrationen sind. Die Lightbridge-Mastbefestigung kann am Turm oder an einer Halterung angebracht werden, solange der Außendurchmesser (OD) des vertikalen Montagepfostens zwischen 2,0 und 4,5 Zoll liegt.

Wenn das Gerät auf einem Turm installiert wird, wird ein eigener Mast verwendet, um Stabilität zu gewährleisten und das Terminal von anderer Ausrüstung an der Struktur zu isolieren.

Gutes Beispiel für eine Struktur, die montiert werden kann

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    Strukturell stabile, vibrationsfreie Turmstruktur

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    Strukturhalterung für Taara Lightbridge zugelassen. Vertikaler Mast mit einem Durchmesser zwischen 2,0 und 4,5 Zoll.

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    Montagehalterung für Taara Lightbridge

Telekommunikationsturm-Halterungen, die zur Montage geeignet sind

Turmhalterungen

AD von 2,0 bis 4,5 Zoll

Dies ist eine Darstellung einer speziellen Mastbefestigung an einem Telekommunikationsturm.

Eigene Mastbefestigung an einem Telekommunikationsturm

Beispiele für eine spezielle Mastbefestigung an Gittermasten:

Installation eines 3-m-Masts

Installation eines 6-m-Masts

Wandhalterungen

Für Wandmontage-Installationen sind Masten mit einem Außendurchmesser von 2,0 bis 4,5 Zoll geeignet, und der Mast muss ausschließlich für die Montage der Taara Lightbridge vorgesehen sein. Zwei oder mehr Metall-Wandhalterungen müssen mit M-8- oder M-10-Rawlbolzen an der Wand befestigt werden, die vertikal in einem Abstand von höchstens 1 m zueinander angeordnet sind.

Bei der Auswahl eines Montageorts sollten Sie mögliche Sichtbehinderungen berücksichtigen. Dazu können zum Beispiel hohe Lkw oder Transportfahrzeuge gehören, wenn das Gerät an einer Straße montiert wird, oder die tägliche Personenbewegung aus einem angrenzenden Gebäude.

Beispiele für suboptimale Montagen und warum sie scheitern

Halterungen, die Bewegungen oder mechanische Vibrationen verursachen, sind nicht geeignet für Taara Lightbridge und können zu einer schlechten Verbindungsleistung führen. Wenn zum Beispiel das Terminal an einem instabilen Monopol oder einem nicht dafür vorgesehenen Mast montiert wird, kann dies zu Leistungsproblemen führen. Wenn der Mast sich auch nur leicht durch Wind oder andere Einflüsse bewegt, wird die optische Verbindung unterbrochen.

Hier sind Beispiele für suboptimale Montagen und warum sie scheitern:

Vermeiden Sie die Montage an Masten mit zusätzlicher Ausrüstung

Vermeiden Sie die Montage an ungesicherten Masten

Warum die Linkleistung leidet

Die extrem schmalen optischen Strahlen von Taara Lightbridge erfordern eine hochfokussierte, präzise Verbindung. Anders als RF-Systeme, die breitere Strahlen haben und trotz gewisser physischer Bewegungen die Verbindung aufrechterhalten können, benötigt Taara Lightbridge eine exakte Ausrichtung zwischen den beiden Terminals. Besonders wenn die Halterung instabil ist, sollten keine Masten verwendet werden, die nicht ausschließlich für das optische Terminal vorgesehen sind. Wenn das Terminal an einem Mast befestigt wird, an dem sich auch andere Antennen oder Geräte befinden, kann dies zu Instabilität der Verbindung führen.